Kurz:

Zwei Junghacker Nic und Jonah (Brenton Thwaites und Beau Knapp) legen sich mit einem mysteriösen Oberhacker namens Nomad an und nehmen gemeinsam mit Nics Freundin (Olivia Cook) die Jagd auf ihn auf. Eine heisse Spur führt den flotten Dreier in die Wüste und nach einer verstörenden Begegnung mit dem Hackerphantom wachen sie plötzlich in einem militärisch abgesicherten Forschungslabor auf.

Lang:

„The Signal“ sind eigentlich drei Filme in einem. Aber entgegen dem gleichnamigen und ähnlich aufgebauten Apocalypsen-Zombie-Slasher von 2007 hat bei diesem unterhaltsamen Streifen nur ein Regisseur die Fäden in der Hand. Das Jungtalent William Eubank verknüpft die visuell unabhängigen aber thematisch sehr verwoben Teile gekonnt.

Der einzige grosse Name in diesem Streifen ist Laurence Fishburne, welcher nicht nur akustisch sein Comeback als Morpheus feiert. Stoisch und fast meditativ spricht er seine teils kryptischen Zeilen. Den Film trägt er aber nicht, dafür sind die Jungdarsteller und das clevere Drehbuch zuständig.

Zusammen mit den drei unbekannten aber hervorragend besetzten Hauptprotagonisten wird der Zuschauer in teils rasantem Tempo durch verschiedene Zeitebenen katapultiert. Angefangen im vermeintlichen Jetzt bricht der Film im Mittelteil in eine dystopische paranoide Welt durch und spielt hauptsächlich in einem militärisch abgeriegelten Bunker. Der letzte Teil spielt dann wiederum im grellen Tageslicht und legt stilistisch eine weitere Holzscheite ins bereits famose Feuer.

Dank den sympathischen Hauptdarstellern und deren nachvollziehbaren Handlungen macht es Spass über den tieferen Sinn des Streifens zu tüfteln. Entgegen manch anderen Grübel-Filmen frustriert „The Signal“ nie, sogar das sehr universell angelegte Ende macht Sinn. Irgendwie. Glaubs.

Am besten guckst du den Film ohne dich vorher noch weiter darüber zu informieren. Im Netz (und auch im Trailer) werden euch haufenweise Spoiler um die Ohren geknallt.

„The Signal“ macht Spass und fliegt seit seinem Release unverdientermassen seit Monaten unter dem Radar durch. Kurzweilige Unterhaltung garniert mit guter Action, visuellen Leckerbissen und eine ansprechend spannenden Story – „The Signal“ kann uneingeschränkt empfohlen werden.

Rating 4 of 5

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