THEY CALL ME MACHO WOMAN (Best Worst Movie Night #BE82), 03/26

Oder wenn manchmal ganze sechs Monate Ballettkurs reichen, um eine ganze Drogenbande auszulöschen!

Knapp 100 hartgesottene Bad-Film-Afficionados pilgerten ins Berner cinéClub, bewaffnet mit der stillen Hoffnung, etwas wirklich Schlimmes zu sehen. Wie immer bei unseren BEST WORST MOVIE NIGHTS wurden sie auch dieses Mal nicht enttäuscht. 

Die Handlung des Instant-Best-Worst-Klassikers? Destined-to-be-Macho-Woman Susan will ein Haus kaufen. Leider stösst sie dabei auf eine Bande brutaler Drogenschmuggler unter der Führung des gnadenlosen Mongo. Was folgt, ist eine 82-minütige Endlosschleife aus Capture, Escape, Capture, Escape — begleitet von einem Soundtrack, der klingt, als hätte sich jemand mit schwerem Blechschaden an einem Terminator-Score versucht. In Endlosschleife.

Ach ja, und Hauptbösewicht Mongo? Im echten Leben Kugelstosschampion, in diesem Film abartig verliebt in seine Kopfnüsse und noch böseren Grimassen. Weiteres Highlight war natürlich der Boom-Mic-Operator, der sichtlich keinerlei Interesse hatte, sich zu verstecken — er sitzt einfach ganze fünf Sekunden offen im Frame. Unfreiwillige Screentime. Ewiger Ruhm.

Und während auf der Leinwand Chaos regierte, lieferte unser Lieblingspublikum im Foyer wie im Saal! Shots wurden dabei zum Glück zielsicherer gekippt, als Äxte geworfen. Immerhin gab es anschliessend für den dritten Platz ein Live-Battle im Kinosaal selbst — vor fast 100 Leuten durften vier Mutige ihre Treffunsicherheit zur Schau stellen. Auch dafür sind wir da.

Danke an alle, die dabei waren. You are the real Macho Woman. 🪓

Impressions, impressions!

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