Kurz:

Ein Regisseur schmeisst eine Geburtstagsparty und zeigt dort seinen letzten Film. Im Verlauf der Feier werden die Befindlichkeiten der Gäste auf die Probe gestellt.

Lang:

Der Name Orson Welles ist fest in der Kinokultur verankert. Der Amerikaner trat im Laufe seines Lebens als Erzähler, Regisseur und Schauspieler in Erscheinung. Bis zu seinem Tod im am 10. Oktober 1985 hat er einige Projekte nicht fertiggestellt. Darunter befindet sich «The Other Side of the Wind». Die eigenwillige Satire auf das Filmgeschäft ist nach über 40 Jahren auf Netflix zu sehen.

Neben einer illustren Schar von Regisseuren und Schauspielern spielen auch der umtriebige Best-Worst-Liebling Cameron Mitchell («Raw Force») sowie Dennis Hopper («Blue Velvet») mit.

«The Other Side of the Wind» beinhaltet zwei Filme in einem. Beide unterscheiden sich drastisch durch ihre eingesetzten Stilmittel und die technischen Darstellungsweisen. Der Wechsel zwischen schwarz-weiss und Farbe geschieht dabei jederzeit fliessend. Die parallel ebenfalls auf Netflix erschienene Dokumentation «They’ll Love Me When I’m Dead» beschäftigt sich ausgiebig mit der Hintergrundgeschichte.

Ob Welles letzter Film überzeugen kann, darüber gibt die vollständige Kritik auf Nau Auskunft.

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