Kurz:

Jack (Matt Dillon) ist ein Architekt und bringt nebenbei Menschen um. Eines Tages wird er von Verge (Bruno Ganz) in die Unterwelt geleitet. Auf dem Weg dahin führen die beiden viele Monologe.

Lang:

Der dänische Regisseur Lars Von Trier («Dancer in the Dark») ist ein Kind von Traurigkeit. Depressionen, Sucht sowie gescheiterte Beziehungen sind seine Antriebe, um filmische Abgründe auszuloten. In «Antichrist» gerät eine Ehe zum Alptraum, «Melancholia» lässt die Welt untergehen. Das neueste Werk zeigt Gräueltaten.

In «The House That Jack Built» geht es um den Architekten und Serienmörder Jack. Dieser befindet sich im Dialog mit Verge, welcher ihn auf dem Weg zur Hölle begleitet. Dabei erzählt Jack von fünf zufällig ausgewählten Vorfällen, bei denen er seiner Ansicht nach besonders schön gemordet hat. Der Film ist an Dante Alighieris «Göttliche Komödie» angelehnt. Dort begibt sich der Protagonist ebenfalls in die Unterwelt.

Von Trier integriert Einflüsse aus vielen Ecken. Er zeigt Geschmacklosigkeiten und Gewalt. Verstümmelungen, Folter und Morde werden mit Abhandlungen über Literatur oder der gotischen Architektur verbunden. Der Film ist durchaus als Komödie inszeniert, allerdings nicht im eigentlichen Sinn.

Ob die eigenwillige Mischung aus Komödie, Drama und Thriller überzeugt, lässt sich bei Nau.ch nachlesen.

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