Vom 24. bis am 26. März schlossen wir uns wiedermal im Keller ein und gönnten uns 17 Filme am Stück. MGB halt. Hier eine kleine Zusammenfassung: 

Klown Forever (2015)

Same same wie Teil 1. Entsprechend auch wenig überraschend. Einzelne Jokes zünden, einzelne nicht.

 

Ghost in the Shell (1995)

Visuell betörend. Thematisch herausfordernd. Die monotone Audiospur lädt aber zum Wegdösen ein. Trotzdem bleibt ein Meilenstein ein Meilenstein.

 

 

Low Blow (1986)

Leo Fong spielt Joe Wong, ist Produzent und Drehbuchschreiber dieses unsäglichen Martial-Arts-Streifens. Zudem ist Fong ein verdammt mieser Autofahrer. Das passt aber tiptop zu seinem Schauspiel. “Low Blow”, oder mit dem “deutschen” Titel “Deadly Weapon – Ein Mann für Gerechtigkeit”, macht Spass und gehört definitiv in die Best-Worst-Classic-Liste.

 

Zombie Nightmare (1987)

Auch handgemachter Gore kann dieses äusserst langweilige, langatmige und belanglose Machwerk nicht retten. Jon Mikl Thor war in Rock-n-Roll-Nightmare wesentlich unterhaltsamer.

Shaun the Sheep (2015)

Aardman bleibt eine Klasse für sich. Ohne Dialoge 90 Minuten perfekt zu unterhalten. Wir lieben das englische Knetstudio und freuen uns schon jetzt auf „Early Man“.

Contract to Kill (2016)

Ein aufgedunsener, lustloser Steven Seagal brabbelt lieblos seine Zeilen herunter und steht nicht mal mehr zum Kämpfen auf. Seagal hat definitiv mehr Fleisch am Knochen als die ultra-dünne Story von „Contract to Kill“. Bestenfalls ist der Streifen unfreiwillig komisch, mehrheitlich aber einfach langweilig. 

 

Texas Chainsaw Massacre II (1986)

Blutige Massenhysterie im Zirkuskleid. Ne danke. Der Terror des Originals fehlt und das endlose Gekreische von Caroline Williams geht einfach nur auf den Sack. Was Dennis Hopper in diesem Streifen verloren hat, ausser vielleicht seinem Porte-Monnaie, ist unergründlich. Übel.

 

Dude Bro Party Massacre 3 (2015)

Die Macher des Massacres haben ihr Herz definitiv am richtigen Fleck. Der vermeintliche Patient Zero des Hypes rund um „The Room“ (Michael Rousselet) lieferte mit “Dude Bro Party Massacre 3” eine Hommage ans VHS-Zeitalter ab. Mit all seinen Stärken, aber leider auch all seinen Schwächen.

 

 

John Rambo (2008)

Jetzt schon ein Klassiker. Ruppig, blutig und endlos zitierbar. John Rambo rules. Bring on the mixer!

 

Who Killed Captain Alex? (2010)

“Commando!”, “Tiger Mafia!”, “Ambush!“ Was VJ Emmie hier für Wortsalven den überforderten Zuschauer vor den Latz knallt, ist zu gleichen Teilen grandios, wie auch nerventötend. Uganda Action made in Wakaliwood by Nabwana I.G.G.. Das Budget von umgerechnet 200 Dollar sieht man dem Streifen jederzeit an. Herzlich, charmant und einzigartig.

The Shallows (2016)

Blake Lively gegen einen aggressiven Hai. Flott inszeniert, kurzweilig und spannend. Steven Seagull ist auch dabei. We like. Zum ganzen Review.

 

XXX: Return of Xander Cage (2017)

Vin Diesel als Extremsportler? Äuä nid. Schon bei seinem Debut als XXX rieben wir uns verdutzt die Augen, jetzt 15 Jahre (!) später wirkt Herr Diesel noch deplatzierter. Die Story ist äusserst lächerlich, die Action-Szenen billig und die Gewalt verdammt unblutig. Besonders wegen die beiden ersten Punkten unterhält „XXX: Return of Xander Cage“ aber dennoch über weite Strecken prächtig.

Split (2017)

M. Night Shyamalan is back. Für sein Follow-Up zu seinem Quasi-Comeback “The Visit” bringt er einen James McAvoy in Hochform mit. Würde „Split“ 20 Minuten kürzer dauern, wäre der Streifen ein vermeintliches Meisterwerk. Doch sogar mit seinen 120 Minuten Laufzeit bleibt er einfach verdammt gut. 

The Eliminators (1986)

80er Trash vom Feinsten. Robocop-Verschnitt düst mit einem Panzer-Segway durch Feld und Wiese und bombt Schurken über den Haufen. Ach ja, Ninjas hat der Streifen auch. Nice.

Return of the Killer Tomatoes (1988)

Auch George Clooney und seine Vokuhila-Frisur können diesen dümmlichen Film nicht retten. „Return of the Killer Tomatoes“ übertunkt eine aussichtsreiche Gore-Prämisse mit kindlicher Selbstironie im PG13 Kleid.

Arrival (2016)

Auch nach mehrmaligem Schauen bleibt „Arrival“ einer der besten Filme der letzten Jahre. Zum ganzen Review.

Nightwatch (1994)

Ole Bornedal präsentierte 1994 einen noch gänzlich unbekannten Nikolaj Coster-Waldau in einem makaberen, düstern Leichenhaus-Thriller. Mittlerweile hat der Streifen etwas an seiner beklemmenden Atmosphäre eingebüsst und wirkt nur noch bedingt originell, ein sehenswerter Thriller bleibt „Nattevagten“ aber allemal.  

Share This:

Don't be a dick and share:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.