Kurz:

Der Serienkiller Michael Myers ist zurück. Nach 40 Jahren im Gefängnis kehrt er in seine Heimatstadt zurück.

Lang:

Als John Carpenter zusammen mit der Produzentin Debra Hill das Drehbuch zu seinem 1978 gedrehten «Halloween» schrieb, war die Welt des Horrorfilms noch eine andere. Die Geschichte um einen gewissenlosen Killer namens Michael Myers sorgte für Spannung. Carpenter hat mit geringen Mitteln und einer minimalistisch-eingängigen Musikuntermalung das Genre geprägt.

Fortsetzungen und eine Neuauflage

Die Ausgangslage rund um einen maskierten Mörder ohne Moral gibt gerade mal genug Stoff für einen guten Film her. Bis auf «Halloween III: Season of the Witch» kann man im Grunde auf alles Nachfolgende verzichten. Dieser stürzte jedoch 1982 an den Kinokassen ab, weil das Publikum die Abstinenz von Myers nicht goutierte.

Nach diversen Fortsetzungen und einer Neuauflage hat man in diesem Jahr einen Neustart gewagt. Verantwortlich dafür ist der Regisseur David Gordon Green. Mit dem Segen von Carpenter geht es darum, die Reihe fürs heutige Publikum zu etablieren. Dabei zollt Green zusammen mit den Drehbuchautoren Danny McBride und Jeff Fradley dem Original Tribut. Dies macht sich in ähnlichen Kameraeinstellungen, der Musik oder den Dialogen bemerkbar.

Ob dem Film die Balance zwischen Hommage und Eigenständigkeit gelingt, lässt sich ausführlich bei unserem Medienpartner Nau.ch nachlesen.

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