Kurz:

Guess who’s back, back again, Cthulhu’s back, tell a friend.

Lang:

Dank Kickstarter konnte Regisseur Chris LaMartina über 27’000$ zusammenkratzen um seine Horrorkomödie “Call Girl of Cthulhu” im H.P. Lovecraft Universum in die Wirklichkeit umzusetzen. 

Im Film geht es um Carter Wilcox (David Phillip Carollo), Underground Künstler, mitte-zwanzig, und ewige männliche Jungfrau die darauf wartet seine Unschuld an die Liebe seines Lebens zu verlieren. Nur leider hat er die noch nicht gefunden und muss stattdessen öfters dabei zuhören, wie seine Mitbewohnerin Erica Zaan (Nicolette le Faye) mit Rick „The Dick“ Pickman (Alex Mendez) schläft.

Nach einem Zusammenstoss mit einem Call Girl namens Riley Whatley (Melissa O’Brien) verliert er sein Herz an sie und sie ein paar ihrer Visitenkarten. Er bucht sie daraufhin für eine Portraitmal Session bei dem ihm ihr grosses Oktopussähnliches Muttermal auffällt. Das Muttermal ist das Zeichen dafür, dass sie dazu auserwählt ist die Braut von Cthulhu zu werden und dessen Kind auf die Welt zu bringen. Deswegen wird sie auch von zwei verschiedenen Gruppierungen gesucht: Einerseits sucht sie die von Sebastian Suydum (Dave Gamble) angeführten Sekte „The Church of Starry Wisdom“, welche die Geburt und die damit verbundene Herrschaft der Dunkelheit begrüsst, andererseits von Dr. Edna Curwen (Helenmary Ball) und ihrem Team, welche dies verhindern möchten.

Während sich die Sektenanhänger auf der Suche nach der Auserwählten durch das lokale Rotlichtmilieu morden gelingt es Team Curwen das Necronomicon, das heilige Buch der Sekte, zu stehlen und sie beauftragen Carter damit das Buch innerhalb von 24h zu kopieren. Währenddessen wird Riley von der Sekte entführt. Wird Carter es schaffen Riley und die Welt vor der ewigen Dunkelheit zu retten, und noch viel wichtiger, wird er endlich seine Jungfräulichkeit verlieren?

Call Girl of Cthulhu ist eine unterhaltsame low-buget indie horror Komödie, die nicht nur H.P. Lovecraft Fans gefallen dürfte. Die Monster-Kostüme lassen etwas zu wünschen übrig, was aber durchaus auch seinen Charme hat. Die Schauspielkünste sind etwas dürftig, aber wenn die Dialoge schlecht sind, dann so schlecht, dass sie fast schon wieder gut sind. Wobei mal jemand dem Regisseur sagen sollte, dass nicht jede sexuelle Anspielung auch Bildlich dargestellt werden muss. Splatter und Gore gibt es zu genüge, zudem auch Monsterbrüste, Monsterpenisse, Monstermonster und gegen Ende ganz viel Bodyhorror.

Fazit:

Für alle die auf H. P. Lovecraft, groteske Monster, geschützten Geschlechtsverkehr, die Oods aus Dr. Who, Body-Horror stehen lohnt es sich allemal sich „Call Girl of Cthulhu“ anzutun.

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