Terror in the Woods: 3x Waldterror, 3x Manhunt, 3x nicht annähernd so gut wie „Eden Lake“. Besonders „Preservation“ versucht krampfhaft, den in allen Belangen besseren Film zu kopieren und scheitert kläglich. „Camp Evil“ aka „Kub“ aka „Welp“ ist wenigstens noch lustig und „Big Game“ hat ein Quäntchen Charme, wirklich gut ist aber keiner der drei Streifen.

PRESERVATION (2014)

„Man is the only animal that kills for fun…“ – Pärchen reist mit Knast-Bruder in ein abgeschottetes Naturreservat, um dort von gelangweiten Jugendlichen gejagt und gekillt zu werden. Auch als aufgewärmte Geschichte ist „Preservation“ nahezu ungeniessbar. Sich bald mal ausbreitende Langeweile, abstruse Handlungen der Opfer und eindimensionale Killer machen den Film belanglos. Dann lieber nochmals die thematisch praktisch identischen, aber um Welten besseren „Eden Lake“ oder „King of the Hill“ reinziehen. Rating 2/5

CAMP EVIL (2014)

Ein Pfadi-Verein campt mit hormongesteuerten Pfadileitern in einen abgesperrten (…) Wald, um dort von einem nach Blut lechzenden Waldjungen und seinem psychotischen Vater gejagt zu werden. Dazu hat sich Paps wohl die ganze SAW-Reihe reingezogen, stellt er doch viele verschiedene tödliche Fallen auf, durch welche ein Leiter nach dem anderen aufgespiesst oder enthauptet wird. „Camp Evil“ hat das Herz am rechten Fleck und gefällt mit der nötigen Portion Humor und ein paar wenigen guten Kills, aber unter dem Strich bleibt der Streifen leider austauschbarRating 3.5/5

BIG GAME (2015)

Samuel L. Jackson als PUSA, Ray Stevenson (the real Punisher himself) als Bösewicht und das finnische Regietalent Jalmari Helander (Rare Exports) am Drücker; was kann da schon schief gehen? Alles und nichts. „Big Game“ weiss leider nicht, welches Publikum er mit seinem Mix aus „Goonies“ und derber 80er-Action ansprechen will. Die Action ist zwar fett inszeniert, doch die Story ist dermassen glatt poliert, dass ein fader Nachgeschmack bleibt. Zu brutal für einen Familienausflug und zu niedlich für einen Bubenabend pendelt sich „Big Game“ in der nicht wirklich goldenen Mitte ein. Schade.  Rating 2.5/5

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