Prolog:

Passend zum Weihnachtsfest stellen wir diesen in diesem Monat eine Szene aus „Santa’s Slay“ vor. Ein Streifen, der auf der Brutalitätsskala doch ziemlich weit oben aufgeführt werden darf. Das fröhliche Schnetzeln startet mit einem typisch amerikanischen Weihnachtsessen. Nur, dass mit dem Auftauchen Santa’s eben nicht der Truthahn, sondern die Familie geschlachtet wird. Fun Fact: Santa kommt standesgemäss durch den Kamin und kündigt sich mit dem berühmten Satz „Yes, Virginia, there is a Santa Claus!“ an. Dieser Satz wird alljährlich in der Zeitung „New York Sun“ abgedruckt, nachdem der damalige Chefredaktor damit eine Leserbrief-Frage eines kleinen Mädchens beantwortete. Seine rührende Antwort stiess auf dermassen grossen Anklang, dass sie seit 1897 jedes Jahr auf der Titelseite abgedruckt wird.

Unser Santa Claus stellt also gleich zu Beginn seine Geschichtskenntnisse (notabene über sich selbst) und seinen Sarkasmus unter Beweis. Dass seine Brutalität und Kreativität den anderen Eigenschaften in Nichts nachstehen, beweist der Samichlaus, indem er flink mit Truthahnbesteck, Alkohol, Stuhlbein und zum Schluss Baumschmuck mordet. So stirbt jedes Familienmitglied auf seine eigene individuelle Weise; an den Festtagen lässt sich Santa schliesslich nicht lumpen!

Gorefaktor

Das Video glänzt in seinen knapp 90 Sekunden mit viel (leider blutfreier) Gewalt und schwarzem Humor. Dass man sich mit „Santa’s Slay“ eine locker flockige Splattercomedy ohne Ernsthaftigkeit und keinen Gore-Kracher reinzieht, dürfte spätestens jetzt allen klar sein. Wer ein wenig mehr über den Film erfahren möchte, kann sich unsere Rezension dazu durchlesen.Um zu zeigen, dass sich nebst Blutfontänen in unserem „Gore of the Month“ auch Kreativität bezahlt macht, und weil Weihnachtszeit herrscht, gibt’s für den monatlichen Filmschnipsel trotz Blutarmut ganze drei Hackbeile.

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